19.06.2006: Pressemitteilung der Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg zur Restaurierung des Grabmals Rohmer auf dem Friedhof IV der Jerusalems- und Neuen Kirchengemeinde, Bergmannstraße, Kreuzberg


In einer gemeinsamen Aktion mit dem Landesdenkmalamt Berlin, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, der Müller-Klein-Rogge-Stiftung, der Ev. Kirchhofskommission BerlinStadtmitte ist es der Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg gelungen, Mittel für die Sicherung und Restaurierung eines herausragenden Denkmals der Begräbniskultur - des Mausoleums Rohmer auf dem IV. Kirchhof der ehem. Jerusalems- und Neue Kirchengemeinde - bereitzustellen. Arthur Rohmer (1830-1898) war Ratsbaumeister in Berlin und hat sein Mausoleum selbst entworfen. Der vollständige Erhalt der Grabanlage mit vollflächig dekorativer Ausmalung und einem großflächigen Mosaik - 3.5 m x 3,5 m - der Firma Puhl und Wagner einschl. der Einfassung durch ein schmiedeeisernes Gitter ist bemerkenswert. Die Anlage gehört zu den größten und aufwändigsten bürgerlichen Begräbnisarchitekturen des Hochhistorismus in Berlin.
Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 38150 Euro.
Auch in den kommenden Jahren wird die Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg versuchen, Fördermittel zur Sicherung und Restaurierung von bedeutenden bürgerlichen Begräbnisanlagen in gemeinsamer Aktion mit anderen Stiftungen und Institutionen bereitzustellen.