| Alle Veranstaltungen
fanden auf Freiflächen außerhalb der aktuellen Bestattungsflächen
statt, nachdenkliche, interesssierte und erwartungsvolle Besucher flanierten
auf den beleuchteten Wegen. Die Beiträge reichten von wissenschaftlich-informativen über heiter-besinnliche bis zu erbaulichen Angeboten. In Erinnerung an Baronin Elisabeth von Ardenne, Vorbild für Fontanes Effi Briest, wurden Teile aus dem Roman szenisch vorgetragen. |
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Am expressionistischen Grabmal
Wissinger informierten unter dem Titel "Frühlicht in Beton"
Architekt Fischer und Denkmalpfleger Kalesse über die Geschichte, Interpretation
und Restaurierung des einmaligen Denkmals. An der Umbettungsreihe, deren
Grabmäler im Zuge von Hitlers "Germania"-Plänen von
Innenstadtfriedhöfen hierher verbracht wurden, fand die Uraufführung
eines Dialogstückes von Ulrich Schlie, basierend auf den Kranstatter
Vernehmungsprotokollen Albert Speers, statt. An zahlreichen Stellen wurde
mit eindrucksvollen musikalischen Darbietungen der hier beigesetzten Künstler
gedacht, so Engelbert Humperdincks, Hugo Distlers oder Hugo Rüdels.
Bildende Künstler präsentierten sich mit Ausstellungen und Installationen im Spannungsfeld von Tod, Vergehen, Auferstehung und Ewigkeit. |
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An das Schicksal der im Nationalsozialismus Verfolgten
erinnerten Lesungen aus den Briefen der Schauspielerfamilie Gottschalk,
die durch Hitlers Rassengesetze in den Selbstmord getrieben wurde, und
ein Vortrag über Jüdische Friedhöfe in Brandenburg. |
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| Der hohe Umfang an
kostenloser Hilfe lässt allerdings den Fördervereinsvorsitzenden
Olaf Ihlefeldt auch an einer Neuauflage zweifeln: "Dies wird sich kein
zweites Mal wiederholen lassen." "Eine Veranstaltung in diesem
Umfang" werde es wohl nicht mehr geben. Unstimmigkeiten im Vorfeld
mit dem künstlerischen Leiter Peter Hahn, der mit seinen umfangreichen
Kontakten zahlreiche Mitwirkende für die Veranstaltung begeisterte,
mögen zu dieser Einschätzung beitragen. Es wird die gründliche
Auswertung des Abends abzuwarten sein, bis feststeht, in welcher Weise die
Beteiligten dem gemeinsamen Anliegen, der Sicherung und Erhaltung des Südwestkirchhofs
und seiner Denkmäler, am besten gerecht werden können.
Andreas Günther Alle Fotos: Andreas Günther Links zum Thema:
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Das THW übernahm die technische Sicherstellung |
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