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Sicherung von galvanoplastischen Grabbildwerken (Kerngalvanos) auf Friedhöfen Die Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin Brandenburg betreibt mit Unterstützung der Müller-Klein-Rogge Stiftung Frankfurt-Main ein Projekt zur Erfassung, Erforschung und langfristigen Sicherung einer besonderen Art von Grabschmuck: kerngalvanoplastischen Erzeugnissen, kurz Kerngalvanos genannt.
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Die Stiftung bittet daher alle Stiftungsmitglieder und Freunde der Stiftung um Unterstützung bei der Erfassung der Kerngalvanos auf Berliner Friedhöfen, ob sie nun noch an ihrem ursprünglichen Ort stehen, bereits beschädigt im Keller oder anderem Depot eingelagert sind, in Einzelteile zerfallen ( Arme, Flügel, Köpfe) auf die Entsorgung warten. Wenn etwas über den Verbleib von am Standort nicht mehr vorhandener Kerngalvanos bekannt sein sollte, auch so etwas ist im Rahmen der Bestandserfassung interessant, ebenso alle Akten und sonstigen Unterlagen, die sich mit Kerngalvanos und deren Aufstellung, Zustand und Verschwinden befassen. Atelier Fischer bearbeitet den ersten Teil des Projektes und sammelt die Ergebnisse der Erfassung. Bitte teilen Sie Ihre Beobachtungen, Hinweise , Erkenntnisse zu Aufstellung und Verbleib von Kerngalvanos an diese Adresse mit, am besten per Briefpost, Fax oder Mail. Atelier Fischer Bergmannstraße 44 10961 Berlin Tel 698 117- 0 Fax 698 117- 99 Bitte geben Sie nach Möglichkeit an, wo sich das Objekt befindet (Grabname, Stellennummer), Angaben zu Aussehen, Größe und Zustand wären sehr hilfreich. Eine Kopie aus den Akten, welche über ursprüngliche Eigentümer und Zeitpunkt der Aufstellung des Kerngalvanos Auskunft geben, wäre, sofern verfügbar, eine große Unterstützung. Die Stiftung dankt für die Hilfe und Unterstützung und wird vom Fortgang des Projektes regelmäßig berichten. Berlin, 050309 tj Galvanoplastiken um 1900. Von Dirk Reimann und Thomas Jung. aus: Bestattungskultur 8/2005 |