Gedenken zum 100. Todestag von Architekt Hermann Blankenstein (10. Januar 1829 - 6. März 1910)
Die Stiftung Historische Friedhöfe lädt bereits am Freitag, 5. März 2010 um 11.30 Uhr auf den Jerusalems- und Neue Kirche Friedhof I, Abteilung 2/2 (Friedhöfe vor dem Halleschen Tor, Eingang: Zossener Str.), Berlin-Kreuzberg zur Gedenkveranstaltung anlässlich des 100. Todestages von Architekt Hermann Blankenstein.
Zu Ehren Blankensteins sprechen an der Grabstätte: Staatssekretär André Schmitz, Prof. Dr. Jörg Haspel (Landesdenkmalamt Berlin), Pfarrer Jürgen Quandt (Ev. Friedhofsverband Berlin-Stadtmitte).
Blankenstein war von 1872-1896 als Stadtbaurat Leiter der Berliner Hochbauverwaltung.
Sein erster Bau in Berlin war 1857 die Evangelisch-Lutherische Kirche, Annenstr., Berlin-Mitte. 1871-1874 baute er die von Friedrich August Stüler 1864 entworfene Zwölf-Apostel-Kirche in Schöneberg. Im Auftrag der Stadt renovierte er die Nikolaikirche und Marienkirche und entwarf das nicht mehr erhaltene Königliche Polizeipräsidium am Alexanderplatz.
Noch heute sind seine öffentlichen Bauten im Stadtbild vielerorts präsent:
Er baute mehr als 120 Gemeinde-, Realschulen und Gymnasien, u.a. gemeinsam mit Adolf Reich das Askanische Gymnasium in der Halleschen Straße, die heutige Clara-Grunwald-Schule in Berlin-Kreuzberg, 15 Markthallen und diverse Heilanstalten, wie beispielsweise das Kreuzberger „Krankenhaus am Urban“ und die „Anstalt für Epileptische Wuhlegarten bei Biesdorf“, das heute Wilhelm-Griesinger-Krankenhaus heißt.
In Berlin sind zwei Straßen nach Blankenstein benannt: Der Blankensteinweg in Spandau und die Hermann Blankenstein-Straße in Prenzlauer Berg. Vor dem Bezirksamt Prenzlauer Berg befindet sich ein Relieftondo mit dem Porträt Blankensteins.
Als Hermann Blankenstein 1896 aus dem Dienst schied ehrte ihn die Stadt mit dem Titel eines Stadtältesten. Sein Familiengrab auf dem Jerusalems- und Neue Kirche Friedhof I in Berlin-Kreuzberg trägt den Ehrengrabstatus des Landes Berlin und wird seit kurzem wieder von Nachfahren Blankensteins genutzt.
Aus Anlass des 100. Todestages von Hermann Blankenstein lädt die Stiftung Historische Friedhöfe zusätzlich am Samstag, 6. März 2010, 14.30 Uhr zu einer öffentliche Führung ein über die „Friedhöfe vor dem Halleschen Tor“ mit Besuch der Grabstätte Blankenstein.
Treffpunkt für die Führung:
Friedhofseingang, Mehringdamm 21, 10961 Berlin-Kreuzberg,
UKB: Spende zugunsten des Stiftungswecks.
Yvonne Zimmerer, Öffentlichkeitsarbeit
Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg, Klosterstr. 66, 10179 Berlin
Tel.: 030 - 258 185 450, 0160 - 91 91 19 88
Startschuss für "Serviceagentur Kultur macht Schule"
BKJ-Presseinformation
Mehr Bildungschancen durch Vernetzung!
Bundesjugendministerin Kristina Köhler gibt Startschuss für Serviceagentur
Kultur macht Schule
Remscheid, 02.02.2010. Das Kunststück Zukunft soll für alle Kinder und
Jugendlichen gelingen, so die Bundesjugendministerin Dr. Kristina Köhler
(CDU). Deshalb bauen wir jetzt ein starkes Netzwerk aus Jugendbildung,
Kultur und Schule, das die Barrieren auf dem Weg zur Bildungsrepublik
überwindet. Mit der Einrichtung der Serviceagentur Kultur macht Schule
zum 1. Februar 2010 bei der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und
Jugendbildung (BKJ) legt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend (BMFSFJ) einen wichtigen Grundstein auf dem Weg zu mehr
kommunalen Bildungslandschaften. Nur so können langfristig
Chancengerechtigkeit und kulturelle Teilhabe für alle Kinder und
Jugendlichen ermöglicht werden. Gerade bildungsbenachteiligte Jugendliche
können nur durch ausgereifte Vernetzungsstrategien erreicht werden, so die
Bundesministerin.
Weitere Informationen zur "Servicagentur Kultur macht Schule" entnehmen Sie
bitte der Pressemitteilung.
Friedhof am Weinberg in Rathenow
Die fast 800 Jahre alte Stadt Rathenow ist nicht nur Wiege der optischen
Industrie Deutschlands, sondern hat auch einen der bemerkenswertesten
Friedhöfe Brandenburgs.
Medieninformation über die 2009 stattgefundenen
Sicherungs- und Restaurierungsarbeiten, November 2009
Für eine Liste der Friedhöfe
des Monats klicken sie bitte hier.
Medieninformation
Andachten und Veranstaltungshinweise für den Ewigkeitssonntag, 22.11.2009:
Auf der Website der Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg sind auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Termine für Andachten und Gedenkveranstaltungen für den Ewigkeitssonntag, 22.11.2009 in Berlin veröffentlicht www.stiftung-historische-friedhoefe.de .
Der Ewigkeitssonntag oder Totensonntag ist in der evangelischen Kirche in Deutschland ein Gedenktag für die Verstorbenen. Er fällt jeweils auf den letzte Sonntag vor dem ersten Advent und bildet den letzten Sonntag im Kirchenjahr.
Auf zahlreichen Friedhöfen werden in den Trauerkapellen für die Hinterbliebenen Andachten zum feierlichen Gedenken an die Verstorbenen angeboten. Auf einigen Friedhöfen finden zusätzlich kostenlose Konzerte in der Kapelle, Ausstellungen und Friedhofsführungen statt.
Traditionell findet bereits am Samstag vorher eine feierliche Andacht für Trauernde in der katholischen St.- Hedwigs-Kathedrale statt, die allen Trauernden offen steht.
Liebe Pflanzenfreunde und Gesundheitsinteressierte!
Im November findet ein neuer Kurs über Pflanzenfamilien und ihre wichtigsten und bekanntesten Heilverteter, sowie Pflanzenführungen mit spezieller Thematik, statt.
- Pflanzenführungen mit speziellen Themen
Betrachtung der Nadelgehölzfamilien und ihre Vertreter
1. Führung: 29. November 13h-14.30
St Matthäus Friedhof Berlin-Schöneberg 10,- €
2. Führung: 12. Dezember 13h-14.30
Zwölf Apostel Friedhof Berlin-Schöneberg 10,- €
Auf diesen Führungen dreht es sich um Vertreter von, bei uns wachsenden, Nadelgehölzen.
Ich teile mit Ihnen mein Wissen über Botanische Besonderheiten, Heilwirkungen, die Essbarkeit sowie die Symbolik der einzelnen Gehölze.
Mit der Bitte um Voranmeldung bis 1 Woche vor dem Termin.
- Seminar Pflanzenfamilien und ihre Vertreter
Kurs: Wochenende 07./08. November : jeweils von 10h-16h
Nach einer Herleitung, wie Pflanzen nach einem bestimmten System, der sogenannten Pflanzensystematik,
geordnet werden betrachten wir unterschiedliche Pflanzenfamilien.
Die Gemeinsamkeiten sowie Besonderheiten in Ihrem äußeren Erscheinungsbild wie z.B. dem Blütenaufbau,
der Spross- Blattform oder Stellung. Bekannte sowie selten erwähnte Pflanzenfamilien mit Ihren heilenden Arten werden unser Augenmerk haben.
Botanische Begrifflichkeiten wie Zwei- und Einkeimblättrige Pflanzen, Windbestäuber sowie unterschiedliche Geschlechtigkeit in der Pflanzenwelt, werden geklärt.
Mit praxisnaher Führung.
Um baldige Anmeldung wird gebeten.
Olaf Tetzinski
Heilpraktiker am Gustav-Müller-Platz
Gustav-Müller-Strasse 11
10829 Berlin
175 Jahre Alter Domfriedhof St. Hedwig in Berlin-Mitte, Liesenstrasse 8
Am 21. November begeht in diesem Jahr der Alte Domfriedhof St. Hedwig sein 175jähriges Bestehen.
Der heute älteste und zugleich bedeutendste katholische Friedhof in Berlin wurde im Jahre 1834 eingeweiht.Aus Anlass dieses Jubiläums findet am Samstag, dem 21.11.2009 um 10.00 Uhr in der
Annen-Kapelle des Friedhofs ein Festgottesdienst statt. Herr Pfarrer Karlson, Geistlicher Rektor der Katholischen Akademie in Berlin, wird die Hl. Messe feiern und die Predigt halten. Die Assistenz hat Herr Diakon Schalk. Herr Domorganist Thomas Sauer übernimmt die musikalische Gestaltung.Wenn die Witterungsverhältnisse es zulassen, findet nach dem Festgottesdienst gegen 11.15 Uhr eine Friedhofsführung unter Leitung von Herrn Klaunick statt. Ende der Veranstaltung wird gegen 12.30 Uhr sein. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.
Wolfgang Zett
eine rbb-Reportage vom 09.10.09, 18:30 Wandmalerei erinnert an historische Grabmale
250 Grabmale wurden 1938 vom St. Matthäus-Kirchhof in Schöneberg nach Stahnsdorf umgebettet. Ein Kunststudent hat nun die Silhouetten der ehemals prachtvollen Gräber auf die Brandmauern der umliegenden Häuser gemalt.
Schemenhaft ist sie nun zu erkennen - die alte Pracht der monumentalen Grabmale, die den Alten St. Matthäus-Kirchhof in Berlin-Schöneberg ursprünglich geschmückt haben. Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs mussten sie Albrecht Speers Plänen für den Bau seines Hauptstadtprojekts "Germania" weichen.
Der Kriegsbeginn vor siebzig Jahren verhinderte den Bau Germanias, doch die umgebetteten Grabmale blieben für immer in Stahnsdorf. Dann kam Holger Stumpf, Student der Kunsthochschule Weissensee, und beschloss Wandmalerei zu seiner Diplomarbeit zu machen. Viel hat er dafür recherchiert und schließlich die Silhouetten der verschwundenen Grabmale auf die Brandmauern der angrenzenden Häuser gemalt, dahin, wo sie einst gestanden haben. Nun nutzt er die letzten warmen Tage um mit seinen Künstlerfreunden und Mitinhabern seiner Firma für Wandflächengestaltung kriegszerstörte Grabmale an einer weiteren Friedhofswand wieder sichtbar werden zu lassen.
Beitrag von Christine Olderdissen
Presse-Einladung / Medieninformation vom 3. November 2009
Restaurierte Grabanlage des Theologen Friedrich Daniel Schleiermacher (1768-1834) auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof II in Berlin-Kreuzberg wird vorgestellt
Am Montag, 9. November um 15 Uhr wird die restaurierte Grabstätte des bedeutenden Theologen, Philosophen und Pädagogen Friedrich Daniel Schleiermacher (1768-1834) auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof II in der Bergmannstraße 39-41, Berlin-Kreuzberg der Öffentlichkeit übergeben, unter Anwesenheit von Bischof Dr. Wolfgang Huber, dem Präsidenten der Humboldt-Universität Prof. Dr. Christoph Markschies, Schauspieler Hans-Jürgen Schatz und weiteren Gästen.
Initator der erfolgreichen Restaurierungsaktion ist der Schauspieler Hans-Jürgen Schatz, Kuratoriumsmitglied des Vereins Denk mal an Berlin e.V.: „Ein einzelner hilft nicht, sondern wer sich mit vielen zur rechten Stunde vereinigt“, diesem Motto aus Goethes „Märchen“ folgend gelang es Schatz etliche begeisterte Mitstreiter zu gewinnen und die für die Restaurierung erforderliche Gesamtsumme von 17.828,00 € aufzubringen.
Sein erster Ansprechpartner war der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Dr. Wolfgang Huber, der wiederum den Kontakt zum Präsidenten der Humboldt-Universität Prof. Dr. Christoph Markschies und der Universitätsgesellschaft herstellte. Einen wertvollen Hinweis erhielt Schatz von Friedrich Schmidt von Waldthausen, den er dazu hatte bewegen können, mit seinem Büro „Dienstleistung Denkmal“ die ehrenamtliche Bauleitung zu übernehmen: ein Architektenkollege, Wulf Eichstädt, sei Nachfahre Schleiermachers.
Das Landesdenkmalamt Berlin, vertreten durch Dr. Klaus-Henning von Krosigk, sowie der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg unterstützten das privat initiierte Restaurierungsprojekt schließlich mit den restlichen knapp 50 % der Gesamtkosten.
Die nötigen Arbeiten an der Grabstätte wurden von den Berliner Firmen „Restaurierung am Oberbaum GmbH“ (Stein und Vergoldung) und „Metallrestaurierung Georg Ignaszewski“ (Gitterfeld) ausgeführt. Besonderer Dank gebührt diesen Handwerkern nicht nur für die saubere Ausführung der Arbeiten, sondern auch für ihr großes Entgegenkommen in der Honorarfrage: Sie verzichteten auf einen Teil Ihres Honorars zugunsten des Projektes.
Erneut übernahm die Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg ehrenamtlich die Bauherrenfunktion und Projektabwicklung.
Durch vorbildliches bürgerschaftliches Engagement gelang es somit ein bedeutendes Grabmal in Berlin zu erhalten, das Teil einer einzigartigen historischen Friedhofslandschaft darstellt, die zugleich Gedächtnis unserer Stadt und Spiegelbild eines wesentlichen Teils der Geistesgeschichte des 19. Jahrhunderts ist.
Durch die Übergabe der restaurierten Grabstätte an die Öffentlichkeit wird mit dem Theologen, Philosophen und Pädagogen Friedrich Schleiermacher (1768-1834) ein bedeutender Bürger Berlins anlässlich seines 175. Todesjahres geehrt. Schleiermacher gehörte 1810 neben Fichte, Savigny und Hufeland zu den Gründungsprofessoren der heutigen Humboldt-Universität.
Seine Grabstätte auf dem Dreifaltigkeitskirchhof II trägt den Ehrengrabstatus des Landes Berlin.
Das Grabmal wurde 1837 nach dem Entwurf von Hofbaumeister Ludwig Ferdinand Hesse von der Dreifaltigkeitsgemeinde errichtet. Die von einem schlichten gusseisernen Gitter eingefasste Grabanlage zeigt im Zentrum eine klassizistische Marmorstele mit Bildnistondo des Bildhauers Fritz Schaper. Dargestellt ist die auf 1829 datierte Originalbüste Schleiermachers von Christian Daniel Rauch, die Schleiermacher naturalistisch und zeitbedingt individualistisch in seinem Predigtrock zeigt.
Tag des offenen Denkmals
unter dem Motto „Historische Orte des Genusses“ am Sonntag, dem 13. September 2009 von 10:30 bis 15:00 Uhr.
Treffpunkt ist die Zionskapelle am Eingang C, Dietzgenstraße 158.
Programm:
10:30 Uhr:
Andacht mit Pastorin Kopp
11:00 Uhr:
Führung über den Friedhof, Rundgang zu typischen Grabanlagen und den drei Kapellen
mit Frau Dr. Regina Steindl
12:30 Uhr:
Naturkundliche Führung über den Friedhof durch den Naturschutzbund Berlin
Außerdem:
Ausstellung zur Geschichte des Friedhofes Nordend mit Fundstücken und interessanten Exponaten
sowie bemerkenswerten Grabmalen in der Zionskapelle
Spendenaktion zur Restaurierung des Mausoleums von "Eisenbahnkönig" Strousberg (1823-1884)
Zum Tag der Parks und Gärten lädt der EFEU e.V. (www.efeu-ev.de) am Samstag, 13. Juni um 15 Uhr auf den Alten St.-Matthäus-Kirchhof in Berlin-Schöneberg, Großgörschenstr. 12-14 und bittet mit einer szenischen Darstellung, Führung und Aktienaktion um Spenden für den Abschluss der Restaurierungsarbeiten am Mausoleum des "Eisenbahnkönigs" Strousberg.
Sich wandelnde Städte Eine
neue Chance für die Friedhöfe? Programmfolder zum Jahrestreffen
der Association of Significant Cemeteries in Europe vom 22.09 - 24.09.
2005 in Berlin
(Vorderseite
- Rückseite
- English
version)
Nach Mekka gewandt. Der türkische
Friedhof am Columbiadamm. Artikel von Dirk Reimann in
Kirchenkreisinfo (Neukölln), September 2005, S. 6
1,28 MB (9 Seiten)
von www.ev-kirchenkreis-neukoelln.de
Katholischer Findling. Der alte St.
Michael-Friedhof. Artikel von Dirk Reimann in Kirchenkreisinfo
(Neukölln), Juli-August 2005, S. 6
1,4 MB (8 Seiten) von
www.ev-kirchenkreis-neukoelln.de
Rundgang über unsere historischen
Kirchhöfe. Umbettungen zum Südwest-Kirchhof Stahnsdorf
durch die Nationalsozialisten. Artikel von Dirk Reimann in Zwölf
Apostel Nr. 11 Dezember 2004, Januar/Februar 2005, S. 17 f.
1,4 MB (20 Seiten)
von www.zwoelf-apostel-berlin-de