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Besucheranschrift: Prenzlauer Allee 1 10405 Berlin |
Verwaltung: Ev. Friedhöfe Friedrichshain / Prenzlauer Berg Landsberger Allee 48/50 10249 Berlin Fon: 030-442 56 68 |
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Entstehungsjahr: 1802 |
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Nach Schließung des Schützenfriedhofs
(1708) und der Überbauung des Geländes ließen die beiden
Gemeinden für sich und das graue Kloster diesen Begräbnisplatz
errichten. Der Friedhof wurde im Jahre 1802 eingeweiht und zwischen 1814
- 1847, bzw. 1858 erweitert. Auf dem Kirchhof befinden sich an der sog. "Ostwand"
eine geschlossene Reihe von Wandgräbern und Mausoleen; weitere Mausoleen
stehen im nördlichen Teil der Anlage. Eine Reihe kunsthistorisch
wertvoller Einzelgrabanlagen befindet sich am Weg der Quertrasse, hinzu
kommt ein Bestand an alten Alleen entlang der Hauptwege. Konservierungs- und Erhaltungskonzept/ Auswahl der Grabanlagen Die Wandgrabreihe an der Ostwand bildete einen besonderen
Schwerpunkt der Konservierungsarbeiten. Die hier vorhandene Vielfalt unterschiedlicher
Gestaltungsformen reicht von streng frühklassizistischer Prägung
bis zu neogotischen Grabanlagen. Maßnahmen Beginnend vom Mausoleum Brose wurde ein Großteil
der in ihrer Substanz schon stark gefährdeten Wandgräber baulich
gesichert. Hierzu wurden die Wandgraboberseiten zum Schutz vor Niederschlagswasser
mit Zinkblech eingedeckt. Aufgrund des teilweise sehr schlechten Erhaltungszustandes
waren zum großen Teil umfangreiche Mauer- und Putzarbeiten notwendig;
Bauteile aus Naturstein wurden steinkonservatorisch behandelt. Auf dem Friedhof der ältesten Kirchengemeinden Berlins befinden sich zahlreiche sehenswerte Grabmale inmitten einer artenreichen Flora und Fauna und bilden ein harmonisches Ensemble aus Kultur und Natur. Einige der interessantesten werden im folgenden aufgelistet. Mit * gekennzeichnet sind Ehrengräber des Landes Berlin.
Quellen: |
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