Konservierungs- und Erhaltungskonzept / Auswahl der Grabanlagen

Den Schwerpunkt der durch die Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe mit Mitteln der Stiftung DKLB durchgeführten Maßnahmen bildeten auf diesem Standort die Konservierung der Grabgitter, die sich in zwei räumlich klar abgegrenzten Arealen, den Grabfeldern B und C, in Richtung des Neuen Friedhofes der Marien und Nikolaigemeinde, befinden.

Wie auf dem Friedhof II der Georgen- Parochial- Gemeinde stellt das Gitterfeld durch die Anzahl der vorhandenen Grabgitter und der Geschlossenheit des Gesamtensembles eine für den norddeutschen Raum einzigartige Ansammlung von Schmiedearbeiten von hoher handwerklicher Qualität dar.

Maßnahmen

Dem Sicherungskonzept liegt auch hier der Ensemblegedanken zugrunde, d.h. möglichst in sich geschlossene Strukturen zu erhalten. Konserviert wurden daher vorrangig die Gitter in den Eck- und Randbereichen. In beiden Grabfeldern gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, mehrere konservierte Gitter hintereinander abzuschreiten und so die verschiedenen Stilrichtungen kennenzulernen.

Zur Vorbereitung der Konservierungsarbeiten mußte darüber hinaus die vorhandene Spontanvegetation entfernt werden, da Wurzeln Schwellen und Fundamente beschädigt hatten, teilweise waren Bäume mit den Grabgittern verwachsen. Bei der gartendenkmalfpflegerische Bearbeitung wurden vorrangig Bodendecker und wenig Solitäre verwendet, um den Erhaltungsaufwand in Grenzen zu halten.

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