| Dorotheenstädisch-Friedrichswerderscher Friedhof - Sicherungs- und Restaurierungsarbeiten |
| Ausgangssituation
Der erste Friedhof der Dorotheenstadt- Gemeinde befand
sich im direkten Umfeld der im Jahre 1687 eingeweihten Kirche. Das Areal
verwilderte als Folge des II. Weltkrieges und wurde nach dem Abriß
in einen Parkplatz umgewandelt, der heute durch die Mittelstraße,
Neustädtische Kirchstraße und Clara- Zetkin- Straße begrenzt
wird. Konservierungs- und Erhaltungskonzept/ Auswahl der Grabanlagen Der seit 1762 ununterbrochen genutzte Friedhof zeigt
eine große Anzahl von herausragenden Grabanlagen, von denen ein
Teil bereits von der Denkmalpflege bearbeitet worden sind. Maßnahmen Ausgehend vom Mausoleum "Limann"
an der Nord- West- Wand wurden die in ihrer Substanz gefährdeten
Wandgräber baulich gesichert. Vorrangig wurden die Wandgraboberseiten
zum Schutz vor Niederschlagswasser mit Zinkblech eingedeckt, stellenweise
waren aber auch aufgrund des schlechten Erhaltungszustandes umfangreiche
Mauer- und Putzarbeiten notwendig. Bei den Natursteinarbeiten wurden aufgrund
des komplizierten Schadensbildes auch Reinigungslaser eingesetzt. |