Ostkirchhof Ahrensfelde:
Jubiläumswoche zum 100-jährigen Bestehen

Gottesdienst mit Bischof Wolfgang Huber, Vorträge, Führungen, Konzerte, Ausstellung
Abschlussandacht der Jubiläumswoche am 6. Juli mit Pröpstin Friederike von Kirchbach

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz feiert das 100-jährige Bestehen des Ostkirchhofes Ahrensfelde mit einer Jubiläumswoche vom 29. Juni bis 6. Juli 2008. Vorträge, Konzerte, eine Ausstellung zur Geschichte des Kirchhofes sowie geschichtliche und naturkundliche Führungen stehen auf dem Programm.
Zum Auftakt wird ein Gottesdienst gefeiert am Sonntag, dem 29. Juni 2008, um 11.00 Uhr, Ulmenallee 1, 16356 Ahrensfelde. Die Predigt hält Bischof Dr. Wolfgang Huber. Liturgin ist Pfarrerin Martina Sieder. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von Landeskirchenmusikdirektor i.R. Christian Schlicke. Im Anschluss an den Gottesdienst hält Prof. Dr. Reiner Sörries, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. und Direktor des Musemus für Sepukralkultur Kassel, den Festvortrag „Friedhofskultur im Wandel“. Um 13.00 Uhr wird die Ausstellung „100 Jahre Ostkirchhof Ahrensfelde“ eröffnet.
Ostkirchhof Ahrensfelde

Zum Abschluss der Jubiläumswoche wird am 6. Juli 2008, um 17.00 Uhr, Pröpstin Friederike von Kirchbach in der großen Friedhofskapelle die Abschlussandacht halten. Das Klavina-Quartett wird mit Werken für Streichquartett von Beethoven, Mozart und Krauß die Andacht musikalisch begleiten.
Der Ostkirchhof Ahrensfelde, ein Parkfriedhof mit einer Jugendstilkapelle und einer Steinmeier-Orgel, steht seit 2001 unter Denkmalschutz. Er wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wie auch der Südwestkirchhof Stahnsdorf, als einer von drei Großfriedhöfen am Stadtrand Berlins geplant. Am 30. Juni 1908 eröffnet, sollte der Ostkirchhof die Anzahl der Begräbnisplätze erweitern, die in der Metropole Berlin knapp geworden waren. Der Berliner Synodalverband der evangelischen Kirchengemeinden hatte ihn von Gartenbaumeister Louis Meyer und Architekt Gustav Werner anlegen lassen. Diese schufen unter Berücksichtigung der topographischen Besonderheiten einen mustergültigen Parkfriedhof. Der Friedhof sollte, nach dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg, zum zweitgrößten Beerdingungsplatz in Deutschland werden. Doch seit Anfang der 20er Jahre nahm die Zahl der Beisetzungen stetig ab. 1994 wurde die bewirtschaftete Belegungsfläche von 132 Hektar auf rund 25 Hektar reduziert.

Predigt von Bischof Dr. Wolfgang Huber >>

(Quelle: www.ekbo.de)

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