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Der Begriff der Schrumpfenden Städte ist seit einiger Zeit ein viel diskutiertes Thema. Ein deutlicher Bevölkerungsrückgang in vielen Städten der Welt, primär hervorgerufen durch teils dramatische Geburtenrückgänge, zieht dabei räumlich einen immer stärker werdenden Leerstand an städtischen Immobilien nach sich. Verstärkt wird diese Entwicklung noch durch den Wandel von der nationalen Industriegesellschaft hin zur globalisierten Dienstleistungsgesellschaft. Einst hochverdichtete und homogene Städte verlieren nach und nach an Dichte. Brachen entstehen, und einst wertvolle und hochbewertete Immobilien sind immer öfter von Leerstand und Verfall bedroht. Inmitten dieser Entwicklung liegen die Friedhöfe als historische Zeugen der jeweiligen Regionen und als Freiräume mit z.T. unschätzbarem kulturellem, künstlerischem und ökologischem Wert. Sie sind über den allgemeinen Bevölkerungsrückgang hinaus noch viel stärker betroffen. Massive Veränderungen im Bestattungsverhalten und eine immer mehr zunehmende Überalterung der Bevölkerung bringen allerorts einen drastischen Rückgang der Bestattungszahlen und der gegenwärtig noch benötigten Bestattungsflächen mit sich. |